Im Frühjahr 2005 initiierte die Landschaftsarchitektin Ute Arland das Projekt. Das Landesstrassenverkehrsamt reagierte zuerst ablehnend auf das Vorhaben, lenkte nach langwieriger Überzeugung aber ein. Das Argument der Kostenersparnis durch Sponsoring überzeugte.
Arland stellte die insg. 2.500 Stauden und Gehölze ohne Pflanzplan nach ihrer Funktion gewichtet aus, entsprechend der Geselligkeit und Wuchshöhe. Die Pflanzen wirken dadurch naturnah.
Sponsoren – zum größten Teil die Bewohner des Ortes -finanzierten die Pflanzung. Der eingebrachte Oberboden des gerade fertig gestellten Kreisels wurde 40 cm tief ausgehoben und mit Kies der Körnung 0/16 aus einem nahe gelegenen Kieswerk wieder aufgefüllt. Die Bürger und die Schüler einer nahe gelegenen Schule pflanzten die Stauden und vereinzelten Gehölze unter der fachkundigen Anleitung und setzten im Herbst noch Blumenzwiebeln.
Die Pflanzung wurde seither nicht mehr gegossen.

Trockenstandort:
Pflanzen an diesem Standort müssen Extremtemperaturen aushalten – eine rasche Erwärmung und auch Abkühlung. Zeitweise herrscht im oberen Bereich extreme Trockenheit. Ein guter Kapillarbruch durch Kies ist notwendig:
- 5-7 cm Perlkies 4/8,
- 40 cm Kies 0/16
- Unkrautfreier, anstehender Untergrund, durchlässig , mineralisch
Zudem ist der Standort nährstoff- und humusarm. Überfahrungen der Fläche müssen die Pflanzen verkraften.
Details zum Projekt:


