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Die Durchwurzelbarkeit sowie das Angebot an Wasser, Wärme, Sauerstoff und Nährstoffen im Wurzelraum hängen entscheidend von der Körnung ab. So besitzen Lehm- und Schluffböden mittleren Tongehaltes eine ausreichende Durchlüftung, viel pflanzenverfügbares Wasser und mittlere bis hohe Nährstoffreserven. Sie gehören deshalb zu den produktivsten Böden. Die Wasserspeicherfähigkeit von Tonmineralien wird oft unterschätzt. Ein lehmiger Boden ist daher mindestens wechselfrisch oder frisch. Sand erhöht die Wasserdurchlässigkeit. Bei der Einschätzung des Lebensbereichs für die Stauden ist dies wichtig.
Tipp:
Welche Bodenart vorliegt, kann mit Hilfe der Fingerprobe erfühlt werden. Der angefeuchtete Boden wird hierbei zwischen den Fingern gerieben, gerollt und geknetet: Sand ist körnig und klebt nicht. Schluff bleibt in den Fingerrillen haften. Ton ist klebrig, ausrollbar und glänzt. Lehm ist klebrig, ausrollbar und glänzt nicht.



