Bei der Planung einer Staudenpflanzung ist neben dem Bepflanzungstyp und den Geselligkeitsstufen auch die Funktion einer Staude für das dreidimensionale Gerüst zu berücksichtigen.
| Solitärstaude | Zur Einzelstellung besonders geeignete, meist standfeste und formprägnante Großstaude. |
| Gerüststaude | Standfeste, in Gruppen gepflanzte Staude, die mehr durch Formcharakter, Sprossaufbau oder dauerhaften Blattschmuck raumgliedernd wirkt. |
| Gruppenstaude | Staude, die sich für eine dichte Pflanzung eignet und in Einzelstellung oft nicht standfest oder wirkungsvoll genug ist. |
| Bodendeckstaude | Gewöhnlich niedrige Staude, die einen großflächigen, geschlossenen Bewuchs bildet und ober- oder unterirdische Ausläufer treibt. |
| Streupflanze | Niedrige bis mittelhohe Staude oder kurzlebige Pflanze, die aufgrund von geringer Blattmasse oder frühem Einziehen nur in mehreren Exemplaren in einen niedrigeren Teppich eingestreut zur Wirkung kommt. |
| Füllpflanze | Meist kurzlebige Pflanze, die im Anfangsstadium einer Pflanzung den Boden bedeckt und im Laufe der Zeit durch langsam entwickelnde Arten verdrängt wird. |
Je nach Charakter der Pflanzung lassen sich dabei Leitstauden, die durch ihre Blüte eine Zeit lang die Pflanzung prägen (Aspekt), und Begleitstauden unterscheiden.
Tipp:
Die Aufgliederung in Verwendungstypen erleichtert die Erstellung eines Pflanzplans.




