In der Vielfalt der kultivierten Arten und Sorten gibt es Stauden, die ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben (Wildstauden) und solche, die durch Züchtung auffälligere Merkmale wie z. B. größere oder gefüllte Blüten oder ungewöhnliche Blattfarben aufweisen (Beetstauden).
Beetstaudenpflanzungen
Bei Beetstaudenpflanzungen werden überwiegend Arten, Sorten und Hybriden verwendet, die dem Lebensbereich Beet zuzuordnen sind. Die Verwendungstypen werden durch zwei Funktionen ergänzt: Rhythmisch wiederholte und häufig in größeren Stückzahlen eingebrachte Leitstauden prägen durch ihre Blüte das Thema der Pflanzung (Aspekt). Sie werden durch Begleitstauden ergänzt. Die Anordnung der Stauden erfolgt meist in kleinflächiger Gruppenpflanzung oder Drifts.
Wildstaudenpflanzungen mit Beetstaudencharakter
Werden in einer Pflanzung viele Stauden wie Gold-Garbe (Achillea filipendulina) oder Prachtscharte (Liatris spicata) verwendet, die von Natur aus einen auffälligen Charakter haben, handelt es sich um Wildstaudenpflanzungen mit Beetstaudencharakter. Die Anordnung erfolgt meist in Pflanzung nach Geselligkeit, Gruppenpflanzung und Großflächiger Pflanzung.
Wildstaudenpflanzungen
Bei Pflanzungen mit züchterisch unbeeinflussten und eher zurückhaltenden Stauden, handelt es sich um Wildstaudenpflanzungen. Die Gestaltung ist oft von der Natur inspiriert, und sie werden bevorzugt als Mischpflanzung, Verlaufspflanzung oder Pflanzung nach Geselligkeit geplant.



