Ähren und Trauben streben entlang der Hauptachse aufrecht nach oben und stellen einen starken Kontrast zu allen anderen Blütenformen dar - Beispiele: Fingerhut (Digitalis), Ehrenpreis (Veronicastrum), Salbei (Salvia).
Köpfchen und Quirle, fallen oft als klar abgegrenzte Farbtupfer in einer Pflanzung auf. Viele kleine Blüten drängen sich dicht aneinander. Auch nach der Blüte bis in den Winter bleiben sie als starkes Gerüst in der Pflanzung - Beispiele: Wiesenknopf (Sanguisorba), Kugeldistel (Echinops), Brandkraut (Phlomis).
Dolden breiten sich flach über den Stielen aus und bilden in der Gruppe gewissermaßen eine zweite Ebene - Beispiele: Schafgarbe (Achillea), Engelwurz (Angelica), Fetthenne (Sedum).
Rispen vermitteln zwischen den aufrechten und flachen Blütenformen. Es sind lockere, oft flaumige Pyramidenformen, die sich im Wind bewegen und auch im Winter geheimnisvolle Stimmungen schaffen - Beispiele: Goldrute (Solidago), Diamantengras (Stipa), Kreuzkraut (Ligularia tangutica) und Mädesüß (Filipendula).
Strahlenblüten haben einen mittigen Kopf mit einem Kranz aus Zungenblüten. Oft zweifarbig strahlen sie den Beobachter wie ein Sonnengesicht an - Beispiele: Sonnenhut (Echinacea), Aster (Aster), Sonnenbraut (Helenium), Telekie (Telekia speciosa).





