- Geometrische Formen: Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) hat nahezu rundliche Blätter, die über den Blattstielen stehen. Dekorativ bedeckt sie schnell große Flächen. Dreieckige Konturen zeigt der winterharte Sichelfarn (Cyrtomium falcatum), der auch Sonne gut verträgt.
- Herz- und Nierenformen: Die herzförmigen Blätter der Elfenblume (Epimedium) stehen wippend auf den Stielen und vermitteln Lebendigkeit. Die kupferrote Färbung von Epimedium x rubrum im Frühjahr, unterstreicht die schöne Form. Die Haselwurz (Asarum europaeum) besticht durch ihre wintergrünen, nierenförmigen Blätter.
- Eier- und Löffelformen: Ausgesprochen löffelförmige Blätter in unterschiedlichen Größen haben Bergenien (Bergenia). Die Sorte 'Oeschberg' zeigt sich im Winter mit rot gefärbten Blättern. Die Sorte ’Beethoven’ besticht mit sehr großen Blättern.
- Bandformen: Schmale Blätter sind vor allem bei Gräsern zu finden und stellen einen guten Kontrast zu runden Formen dar. Die überhängenden, hell gestreiften Blätter des Rohrglanzgrases (Phalaris arundinacea ’Feesey’) wirken besonders frisch.
- Pfeilformen: Pfeilförmige Blätter sind bei Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) und einigen Funkien, vor allem Hosta lancifolia, zu finden.
- Fadenformen: Die Fuchsrote Segge (Carex buchananii) aus Neuseeland überzeugt auch im Winter mit ihren rotbraunen Blättern.
- Lappenformen: Viele der gelappten Blätter sind hand- oder fächerförmig und auf Feuchtigkeit angewiesen. Die Schaumblüte (Tiarella cordifolia) ist ein guter Bodendecker für den Schatten.



