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Blütenfarben

Die stärksten Farbwirkungen werden über die Blütenfarben erzeugt. Ihr Farbspektrum bietet eine Vielzahl an Farbtönen und -schattierungen. Fast jede Staude hat ihre besondere Farbgebung. Mit einem Muster aus unterschiedlichen Farbnuancen, reinen Farbtönen, gewebeartigen Oberflächenschattierungen mit leichtem Glanz oder metallischer Patina.

 

Warme Farben wirken dynamischer und auffälliger als Kalte Farben. Daher sollten sie mit Bedacht verwendet werden. Sie können z. B. als Blickfang zwischen Farbharmonien gezielt eingesetzt werden. Mit Beginn der Dämmerung am Abend verschwinden warme Farben, insbesondere Rottöne als Erstes, während kalte Farben ihre beste Geltung in den Früh- und Abendstunden zeigen. Die scharlachroten Blätter des Japanischen Blutgrases (Imperata cylindrica ’Red Baron’) intensivieren ihre Färbung im Verlaufe des Jahres und die blutroten Blüten der Italienische Waldrebe (Clematis viticella ’Kermesina’) kommen am besten an einer hellen Mauer oder in der Kombination mit frühblühenden Sträuchern zur Geltung. Die hellblauen Blüten des Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) bilden einen leichten Flaum über dem hellgrünen Laub und können einer Gehölzrandsituation Licht und Tiefe geben.

 

Um zwischen kräftigen Farbpartien einen Übergang herzustellen, können Liebliche Farben verwendet werden. Diese bringen eine Pflanzung auch noch zum leuchten, wenn sich die Sonne einmal versteckt. Das zarte Rosa des Türkischen Mohns (Papaver orientale ’Juliane’) oder der Buschmalve (Lavatera thuringiaca) haben gute Vermittlereigenschaften und bringen Leichtigkeit in eine Pflanzung.

 

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Blütenfarbe
Iris sibirica


 

Blütenfarbe
Euphorbia griffithii 'Fireglow'


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