Ein Gartenkonzept, bei dem Stauden den Ton angeben, kann mit Duft, Farbe, Form, Textur und Struktur spielen und so interessante Situationen schaffen. Der Inspiration Gartenräume sind keine Grenzen gesetzt. Die Gedanken werden geordnet. Ideen und die funktionalen, räumlichen und standörtlichen Ergebnisse fließen nun in die Gestaltung des Gartens oder Gartenteils ein.
Eine gute Gestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass auch alltägliche Nutzungen wie Parken, Kompostierung oder Entsorgung eingeplant und ästhetisch ansprechend integriert werden. Unschöne Pflasterflächen lassen sich mit Fugenbewohnern, wie Steinbrech (Saxifraga), Fetthenne (Sedum) oder Hauswurz (Sempervivum), aufwerten. Auch Zwerg-Frauenmantel (Alchemilla erythropoda), Lerchensporn (Corydalis lutea und Corydalis cheilanthifolia) oder Katzenpfötchen (Antennaria dioica) eignen sich besonders dazu.
Für die Gestaltung empfiehlt es sich, die professionelle Hilfe durch Garten- und Landschaftsarchitekten einzuholen. Diese können auch bei den nächsten Schritten, den Detailplanungen, zur Seite stehen.
Tipp:
Gewagte und ungewöhnliche Pflanzkonzepte können genauso überzeugend sein wie schlichte Pflanzungen, wenn sie konsequent und fachgerecht umgesetzt werden. [>>>Schritt 6]




