Die Arten in Staudenpflanzungen stehen zueinander in Beziehung. Die Stauden können in der Fläche in unterschiedlich großen Gruppen oder in Formen und Mustern gepflanzt werden. Der Vielfalt der Kombinationen sind kaum Grenzen gesetzt.
Bei statischen Bepflanzungstypen spielen die räumlichen Beziehungen der Arten untereinander die herausragende Rolle. Durch die Pflege wird ein mehr oder weniger festes Bild erhalten:
Monopflanzung | Gruppenpflanzung | Drifts | Großflächige Pflanzung
Dem gegenüber stehen bei dynamischen Bepflanzungstypen Standortgerechtigkeit und Entwicklungsprozesse der Pflanzen im Vordergrund. Es werden von der Natur inspirierte Pflanzengemeinschaften zusammengestellt. Bei der Kenntnis der Arten und der feinfühligen Beachtung ökologischer Zusammenhänge sind solche Pflanzenkombinationen besonders pflegeextensiv:
Mischpflanzung | Verlaufspflanzung | Pflanzung nach Geselligkeit
Aus der Anordnung in der Fläche, den Geselligkeitsstufen, der Höhenstaffelung und den Verwendungstypen (z. B. als Solitärstaude) der Arten ergibt sich das dreidimensionale Gerüst der Pflanzung. Der züchterische Einfluss auf die Stauden entscheidet über den Charakter der Pflanzung.


