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Die Staude des Jahres 2004

Geranium

Diesmal warf der Bund deutscher Staudengärtner das Scheinwerferlicht des Jahres 2004 auf eine urige, zarte, vielseitige und robuste Gattung mit vielen Details: Geranium, der Storchschnabel. Die Storchschnabel-Arten sind wahre Arbeiter im Garten: Sie halten große und kleine Flächen dicht mit Laub bedeckt und helfen so, Unkraut zu verdrängen. Ihre Blüten erscheinen im Hochsommer. Und sie sind Sozialarbeiter, wenn es darum geht, z.B. Rosen eine nicht zu aufdringliche Gesellschaft zu leisten. Für den Steingarten und Trog birgt die Gattung hinreißende Kleinode. Ein großes Plus ist die robuste Gesundheit vieler Geranium-Arten, nicht einmal die Schnecken haben Interesse an ihnen. Die Artenvielfalt von halbschatten- und sonnenliebenden Geranium-Arten verhilft Hobbygärtnern der "Garten-fix"-Generation sicher zu Erfolgserlebnissen - in neuen und alten Gärten.

 

 

Sinnliche Besonderheiten für den Verkauf

 

Geranium treibt früh im Jahr aus und sieht im 9er TB ab der 12. Kalenderwoche in vielen Sorten schon sehr ansehnlich aus. Einige Sorten fallen durch einen sehr schönen filigranen Blattaustrieb auf. Es sind die rundlichen Geraniumblätter, die mit ihrer sehr unterschiedlichen Oberfläche und den mehr oder weniger geschlitzten Rändern schöne Kontraste zu dem schmalen Laub der Zwiebelblumen und früh austreibenden Taglilien (Hemerocallis) setzen.

 

Später, ab Mai stehen die Blüten hübsch und zart über den voluminösen Blattschöpfen, z.B. bei der niedrigen Sorte 'Ballerina'. Die Geranium-Blütenfarben zeigen wunderbare klare Blautöne, wie man sie sonst nur von Rittersporn (Delphinium) kennt, z.B. bei der Geranium Pratense-Hybride 'Johnsons Blue'. Bekannter ist das Rosa-Spektrum der Gattung, es reicht von Zartrosa über Pink bis hin zu Purpur und Magentarot – mit vielen Nuancen. Weiße oder pastellrosafarbene Blüten mit dunkler Zeichnung bereichern das Sortiment. Gefüllte Blüten sind eher selten anzutreffen, Geranium himalayense 'Plenum' trägt über dem dekorativ geaderten Laub violettblaue, gefüllte Blüten - ein Sammlerobjekt in der sehr natürlich wirkenden Geranium-Familie. Der Geranium-Blütenzauber läuft im Spätsommer als große Woge aus. Einige Sorten blühen im September nach oder halten sogar bis November durch, wie die neuere Sorte 'Tiny Monster'.

 

Der Name "Storchschnabel" leitet sich von der Form der Frucht ab, die tatsächlich an einen runden Storchenkopf mit langem Schnabel erinnert. Für genaue Beobachter sind diese Fruchtstände interessant. Bei einigen Sorten sind sie bräunlich-rötlich oder graubraun gefärbt und wirken auch aus der Ferne zierend, besonders attraktiv sind die Übergänge zwischen Hochblüte und "in der Frucht" stehenden Pflanzen. Für naturentwöhnte Menschen sind Stauden besonders deshalb wertvoll, weil sie diese kleinen Naturereignisse, wie das Erreichen des Blütenzenites, den Übergang zur Frucht- und Samenbildung, so nahe bringen. Sie zeigen diskret und anschaulich die Jahreszeitensprünge an.

 

Die Steingarten-Arten sind Miniaturausgaben ihrer flächendeckenden Schwestern. Sie schmiegen sich mit dichten, zarten Blattrosetten in Ritzen und Fugen oder blühen besonders auffällig in einem Trog, z.B. Geranium cinereum 'Ballerina'. Einige Arten, wie Geranium silvaticum zeigen eine leuchtend rote Herbstfärbung, die das gelappte Blatt noch interessanter erscheinen lässt. Das wintergrüne Geranium renardii färbt sich nicht, es behält sein mattgrünes Laub, auf dessen rauer Oberfläche der weiße Frostschleier wie auf Samt glitzert.

 

 

Qualität erkennen

 

Geranium werden meist im 9er Topf angeboten. Zum Verkaufszeitpunkt im März/April bedecken die kleinen Blätter oft noch nicht die Erde auf dem Topf. Fragen Sie nach Solitär-Qualitäten von G. endressii und G. 'Johnsons Blue'. Sie sind selten, stellen aber eine Bereicherung im Sortiment der hochsommerlichen Blütenstauden dar.

 

Einige Geranium-Arten wachsen horstartig, einige bilden unterirdische Rhizome, also flach unter der Erdoberfläche liegende Speicherorgane mit feinen Wurzeln. Wurzelrücken, die bei einigen Arten, wie G. endressii und den Sorten von Geranium macrorrhizum 'Spessart' und 'Ingwersen' auf dem Topf zu sehen sind, stellen keinen Makel dar, sondern entsprechen dem natürlichen Habitus. Störend sind hier alte Triebe, die über den Topfrand hängen und zu hohes Laub. Gestutzte Pflanzen wirken gepflegt und wachsen kompakter.

 

Von der Mitte heraus rosettenartig wachsen die Arten G. renardii und G. magnificum. Bei der Frühjahrslieferung sollten diese Pflanzen am Topfrand den Topfrand streichen viele neue Austriebe zeigen, dann stellt die trockene Mitte kein Problem dar. Junge Pflanzen bei Sommerlieferung sollten eine kräftige Knospe in der Topfmitte zeigen.

 

Bei den kräftiger wachsenden Bodendecker-Arten ist ein gut durchwurzelter Topfballen wichtig. Steingarten-Arten bilden von Natur aus zartere Wurzeln und wachsen auch mit weniger durchwurzeltem Ballen gut im Garten an.

 

Wichtig sind gesunde Blatt- und Blütenstängel: Brechen die Triebe beim vorsichtigen Biegen ab und sind die Stängel schwarz, dürfen die Pflanzen nicht mehr verkauft werden.

 

 

Pflege im Verkauf

 

Viele Geranium-Wildformen der Garten-Storchschnäbel stammen aus dem Lebensbereich Gehölzrand oder Gehölz. Daraus leitet sich ein halbschattiger Standort als Idealfall ab. Je heller der Standort, desto wichtiger ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit im Topf. Geranium können gut im Halbschatten präsentiert werden, dann bekommen die kühlen Blau- und Rosatöne eine besondere Leuchtkraft.

 

Volle Sonne (und Halbschatten) verträgt z.B. Geranium dalmaticum und G. renardii.

 

Stauden drehen oft nicht so schnell. Daher ist eine regelmäßige Flüssigdüngung im Verkauf von Vorteil.

 

Die Töpfe sollten schnell verkauft werden oder mit Abstand stehen. Es sieht nicht gut aus, wenn eine "eingewachsene Bodendecker-Vegetation" auseinander gerupft wird, um fünf Pflanzen für einen Kunden heraus zu nehmen. Putzen Sie den Bestand regelmäßig durch. So gepflegt können die Stauden in guter Kondition auch mal sechs Wochen stehen – ohne an Attraktivität zu verlieren.

 

Die Blätter höher wachsender Arten tragen bis zu 30 cm lange Stiele, die durch ihre rundlichen, waagerecht stehenden Blätter nur mit Verlusten auseinander genommen werden können. Vermeiden Sie die Bildungen eines solchen Mini Dschungels durch das Herunterschneiden und Nachdüngen hoher Pflanzen. Auch im Sinne Ihrer Kunden, denn die lassen bei der Selbstbedienung schnell die Finger von einem ineinander hängenden Pflanzenfilz.

 

 

Geranium präsentieren

 

Geranium für die "Erste Generation": Geranium-Arten aus dem Lebensbereich "sonniger Gehölzrand" in Kombination mit einfachen Stauden und Gehölzen sprechen besonders Einsteiger an. Sie suchen Lösungen und keine Aufgaben. Das Thema Geranium kann im Verkauf durch einen kleinen Neubau-Mustergarten dargestellt werden: Eine Mischmaschine, ein Haufen Sand und eine Schaufel direkt neben den Pflanzen. Das Sortiment könnte eine Dreier-Gruppe schnellwüchsiger, blühender Ziersträucher im Container sein, wie Goldglöckchen, Felsenbirne, Zier-Kirsche und dazu fünf verschiedene Geranium-Arten in Blüte.

 

Zur Staude des Jahres 2004 stellt der BdS wieder ein attraktives Plakat zur Verfügung. Es kann bei Ihrem BdS-Lieferanten bestellt werden. Der Schriftzug "Erste Garnitur" – quer über das Blütenbild geklebt – verstärkt die Aussage. Das so ergänzte Plakat gehört an einer Latte in den Bausand gesteckt oder z.B. mit einem Baustellen-Band um die Mischmaschine gehängt.

 

Dazu sind mit der EDV schnell Sortenlisten mit den Namen der ausgestellten Pflanzen ausgedruckt und als Service dazu gereicht. Wichtige Begriffe, wie "pflegeleicht", "zuverlässig blühend", "robust", "für Sonne und Halbschatten" usw. sollten ins Auge springen. Das Thema kann mit einer Anzeigen-Aktion unterstützt werden, evtl. auch durch Beratungsstunden im Gartenmarkt für "just Eingezogene".

 

Geeignete Arten für den ersten Garten am neuen Haus mit wenig Schatten sind wenig pflegeintensiv und trockenheitsverträglich: Geranium x cantabrigiense, G. sanguineum als Flächendecker unter noch niedrigen, lichtdurchlässigen Gehölzen, z.B. Amelanchier, Betula 'Youngii', Forsythia, Malus-Zierformen, Nothofagus sowie Obstbäume. Weitere Stauden, die gut zu Geranium passen sind: Campanula, Coreopsis verticillata, Helictotrichon, Iris.

 

Geranium im Beet: Geranium als Beetpflanze kann in kleinen Gruppen für schöne, leuchtende Farbpunkte sorgen. Die Gruppe der Geranium pratense, G. magnificum und G. silvaticum-Arten eignet sich hierfür besonders in rosa- und pinkfarbenen Sorten. Sie bringen Kontraste zum Blau von Salvia nemorosa-Sorten, Nepeta faassenii und passen natürlich zu vielen Rosenblütenfarben. Mit Rosen können sie farblich Ton in Ton gehen, zumal sie auch zusammen blühen.

 

"Zwei Quadratmeter Blütengarten zum Verschenken": sieben Geranium in zwei Sorten, drei Origanum, drei Alchemilla und zwei Gräser, mit einer Rose in passender Blütenfarbe könnten in einem Korb oder einer Kiste die Lösung für ein Geschenkthema sein. Dazu Rosenkugel und hochwertige Kübel mit ähnlicher (abgespeckter) Bepflanzung und Preisliste (gesamt und einzeln) anbieten. Ein guter Fachmarkt profiliert sich durch Service: Der BdS bietet zum Geranium-Plakat auch Folder mit Sortenbeschreibungen und Verwendungsbeispielen an, zu bestellen beim BdS-Lieferanten oder direkt bei der CMA.

 

Natürlich können Sie ein Beet mit Geranium auch gut nachbauen. Dazu ist es besonders wirkungsvoll, wenn die blühenden Geranium-Arten ihre Blüten und Blätter verträumt an die Wegbegrenzung schmiegen – wie im richtigen Garten. Die Begrenzung könnten Kanthölzer, Birkenstämme oder Steine sein.

 

Geranium im Schatten: Schatten findet sich vor allem in alten Gärten, aber auch junge und kleine Gärten haben irgendwo eine Ecke, wo keine Sonne hin scheint und sei es hinter der Box mit den Müllcontainern. Hier finden die schattenverträglichen Geranium-Arten ihr Refugium. Darstellen lässt sich diese Gartensituation z.B. durch die Präsentation direkt im Schatten unter einem Baum. Das Gehölz steht im Container und die Baumscheibe ist bepflanzt, z.B. mit Geranium endressii-Sorten oder Geranium silvaticum-Sorten.

 

Vorleben statt vorsagen: Geranium ist pflegeleicht und fängt in seinem Blätterschopf Staub und Laub. Warum nicht den Eingangsbereich oder weitere begrenzende Beetstreifen um den eigenen Gartenmarkt mit Geranium ausstatten? Besonders auf Parkplätzen wachsen die anspruchslosen Steppen-Arten (G. cantabrigiense, G. macrorrhizum, G. renardii) wunderbar als Baumscheiben- oder Rand-Bepflanzung.

 

 

Fit fürs Verkaufsgespräch

 

Boden: Der Boden für die flächendeckenden Geranium-Arten sollte humos und locker sein. Besonders in alten Gärten mit viel Schatten, lassen sie sich noch gut einbringen. Wird ein größerer Strauch gerodet, können Geranium die Fläche schließen. Geranium-Arten, die ihre Heimat in der Steppe haben, brauchen einen durchlässigen Boden mit gutem Wasserabzug. Mit Gartenböden, die mit - Sand, Schotter und Bauschutt versetzt sind, haben diese Geranium-Arten kein Problem.

 

Pflanzenbedarf: Die höher wachsenden Arten, wie Geranium x magnificum (60 cm Blütenhöhe) oder G. silvaticum (75 cm Blütenhöhe) erreichen Blatthöhen von 30 cm bis 35 cm. Diese Arten sind wunderbare Flächendecker auf großen Beeten oder können als große Gruppe von etwa zehn Pflanzen einen Blickpunkt bilden. Sie bedecken den Boden wirkungsvoll gegen Unkraut, wenn man etwa sechs bis acht Pflanzen auf einen Quadratmeter pflanzt. Von den Arten, die niedriger bleiben, wie G. renardii braucht man etwa acht bis zehn Pflanzen pro Quadratmeter, um eine schnelle Bedeckung zu erreichen.

 

Verkäufer aufgepasst: Kunden neigen dazu, spontan einzelne – insgesamt preiswerte – Stauden zu kaufen, statt einen höheren Preis für eine größere Menge auszugeben. Hier stellt die Beratung die Weiche für einen erfolgreichen Kauf bzw. Verkauf. Eine dichte, in der Anschaffung höherpreisige Pflanzung ist auf Dauer pflegeleicht, preiswert und erfreulich.

 

Vor dem Pflanzen: Bei der Neuanlage einer Bodendecker-Pflanzung ist es unbedingt wichtig, dass keine Unkrautwurzeln im Boden sind. Besonders die Wurzelunkräuter Giersch, Quecke und Brennnessel durchdringen den Wurzelraum der Kulturpflanzen und es ist ihnen nicht mehr bei zu kommen, wenn sie beim nächsten Austrieb drauflos wachsen. Bodendecker-Pflanzungen brauchen in den ersten zwei bis drei Jahren bis zum fertigen Einwachsen eine zupfende Hand, danach sind sie ein sicherer Schutz gegen die Verunkrautung. Wichtig: Hacken sind in flächendeckenden Staudenpflanzungen verboten. Sie zerstören mehr Wurzeln als dass sie nutzen. Der Boden in solchen Geranium-Beeten wird durch Mulchen mit Rinden- oder Laubhumus angereichert, gelockert und feucht gehalten.

 

Gedüngt wird am besten mit Volldünger, der beim Mulchen (etwa 2 cm dick) im April untergemischt wird. Im ersten Jahr ist das Mulchen ein wichtiger Verhinderer von Unkrautwuchs. Vorsicht mit Kompost: dieser ist zwar ein guter Dünger, steckt aber oft voller Unkrautsamen.

 

Rückschnitt: Abgesehen von dieser bodenpflegerischen Arbeit ist Geranium absolut pflegeleicht: Sie braucht keinen pflegenden Rückschnitt und ist robust gegen Krankheiten und Schädlinge. Rückschnitt kann bei Wiesen-Storchschnabel-Arten aus optischen Gründen sinnvoll sein, z.B. bei G. pratense, G. silvaticum und G. himalayense. Sie treiben und blühen nach einem Rückschnitt rasch wieder aus. Das ist praktisch, wenn sie z.B. als Wegeinfassung oder als Wiesenabschluss vor einer Hecke eingesetzt werden und durch die ganze Vegetationszeit einen dichten Blattwuchs bringen sollen.

 

Verwendung: Geranium-Arten aus Felssteppen haben ein gut ausgebildetes Wurzelwerk, sie bringen wintergrüne und sommergrüne Arten hervor. Diese Gruppe ist sehr flexibel, was die Lichtverhältnisse betrifft. Sie gedeihen an sonnigen, aber auch an schattigen Standorten gut. Wintergrün bleiben z.B. G. dalmaticum, G. macrorrhizum und die daraus entstandene Kreuzung G. x cantabrigiense sowie G. renardii.

 

Pflegetipps an den Hobbygärtner: Nach dem Regen in den Garten! Krauten ist am effektivsten, wenn der Boden feucht ist, dann lassen sich die Kräuter viel leichter ziehen, als auf knochentrockenem, hartem Boden.

 

Rhizombildende Arten können mit den Jahren vergreisen. Vorbeugend reißt man einmal im Frühsommer mit dem Dreizack den Wurzelfilz auf.

 

 

Geranium Arten und Sorten

 

Der Botaniker sagt, Geranium verbreitet sich "zirkumpolar", das heißt, die Gattung ist rund um die Welt zu finden. Entsprechend vielseitig sind ihre Arten und Sorten. Weltweit sind etwa 300 Arten bekannt. Die Breite des Spektrums lebt von den Spezialitäten. Wir stellen Ihnen hier Arten und Sorten vor, die in jedem Garten einen Standort finden können, zudem pflegeleicht sind und keine zeitaufwändige Pflege benötigen.

 

Geranium cantabrigiense für Steingarten, Steppenbeet und Trog, bedingt auch für den sonnigen Gehölzrand. Das Laub ist wintergrün, die Blatthöhe liegt bei 15 cm und die Blütenhöhe bei 20 cm. Sortenbeispiele: 'Biokovo' (weiß), 'Karmina' (rot).

 

Geranium dalmaticum für Steingarten, Steppenbeet und Trog. Das Laub ist wintergrün, die Wuchshöhe liegt insgesamt bei 10 cm Höhe. Die Art blüht rosafarben.

 

Geranium x magnificum für das Beet, bedingt auch für den sonnigen oder schattigen Gehölzrand. Das Laub fällt durch Herbstfärbung auf, Blatthöhe 50 cm, Blütenhöhe 60 cm. Die Art blüht violettblau.

 

Geranium renardii für Steingarten, Steppenbeet und Trog, bedingt für trockene Gehölzränder und Beete in der Sonne. Das Laub ist immergrün, Blatthöhe 20 cm, Blütenhöhe 25 cm. Die Art blüht weiß, die Sorte 'Tcschelda' blüht lilarosa an 25 cm hohen Stängeln.

 

Geranium sanguineum ist besonders flexibel: für den sonnigen, trockenen Gehölzrand und Steinanlage/Steppe, bedingt auch für schattigen Gehölzrand und Trog. Das Laub hat eine schöne Herbstfärbung. Die Blatthöhen reichen je nach Sorten von 15 bis 25 cm Höhe, die Blütenhöhe liegt bei 20 bis 30 cm Höhe. Die Art blüht rot, Sortenbeispiele: 'Album' (weiß), 'Elsbeth' (karminrot), 'Max Frei' (leuchtend rosarot), 'Striatum' (hellrosafarben). Samt sich aus und erobert neue Standorte in Fugen und Ritzen. Ebenfalls rosafarben blüht 'Apfelblüte', eine sehr wertvolle Sorte.

 

 

Tipp für Liebhaber:

 

Einige neue G. sanguineum-Sorten kommen mit bonbonrosafarbenen und auffälligen Tönen auf den Markt, z.B. 'Shooting Star' (purpurlila), 'Nanum', (karminrot), 'Ankums Pride'. (rosarot).

 

Geranium silvaticum für den schattigen Gehölzrand und das Beet, bedingt auch für die Wiese. Die Blatthöhe erreicht 40 cm, die Blütenhöhe liegt bei 50 cm. Sortenbeispiele: 'Album' (weiß), 'Birch Lilac' (lilablau).

 

Besonders wertvoll für den Garten sind diese beiden Sorten:


Geranium cinereum 'Ballerina': ideal für Trog, Kübel und Steingarten/Steppenbeet mit durchlässigem Boden. 'Ballerina' fällt durch ein intensives Blütenleben auf: Die Blütezeit der rosalilafarbenen, dunkel gezeichneten, kleinen Blüten reicht von Juni bis September. Blatthöhe erreicht 10 cm, die Blütenhöhe 15 cm.

 

Geranium 'Patricia', "Internationale Staude des Jahres 2004": Ein besonders hoher Storchschnabel mit 80 cm Höhe und auffallenden purpurkarminroten Blüten. Besonders reizvoll macht sich diese Staude an Hängen oder am Rand von Terrassen und Böschungsmauern. Dort blüht sie von Juni bis September.

 

 

 

 

 

 

Geranium

Die Staude des Jahres 2004 bietet eine Fülle an Verwendungs-
möglichkeiten. Einige Geranium sind sehr gute Bodendecker, andere bringen Farbe in Kästen und Kübel oder beleben die Rabatte mit ihrem wildblumenhaften, natürlichen Charme.


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